Waldemar Fromm, Markus May (Hg.)

»Ein wirrer Traum entstellte mir die Nacht« Neue Perspektiven auf das Werk Christian Morgensterns. Verlag Freies Geistesleben und Urachhaus, Stuttgart, 2017.

Während Christian Morgensterns Werk oft nur selektiv wahrgenommen wurde - entweder der komisch-groteske Teil oder die späte weltanschauliche Dichtung -, stellen die neun aktuellen Studien in diesem Band explizit den ›ganzen Morgenstern‹ in den Mittelpunkt.

Die Morgenstern-Forschung setzt hier neue Schwerpunkte und publiziert erstmals ein bisher unbekanntes Gedicht und einen unbekannten Brief des Dichters. Eine aktuelle Bibliografie der Morgenstern-Literatur vervollständigt den Band.

»Er hat zwar Nachahmer gefunden, aber keine Nachfolger, er hat keine Schule gegründet, weil er nichts übrig liess. Und doch ist die moderne Dichtung ohne ihn nicht vorstellbar. Man kann ihn gar nicht überschätzen. Er steht auf einsamer Höhe.« Walter Kempowski

Inhalt


Christiane Haid, Martina Maria Sam (Hg.)

Rudolf Steiner über Goethes "Faust", Szenenkommenatare (Band 2), Verlag am Goetheanum 2016

Band 2 enthält Ausführungen zu einzelnen Szenen der Faust-Dichtung, die teilweise in Zusammenhang mit Inszenierungen gegeben wurden, die Rudolf Steiner ab 1915 am Goetheanum realisierte. In diesen Vorträgen oder Vortragsausschnitten werden Einblicke in den Aufbau und in konkrete Details einzelner Akte und Szenen gegeben, die die spirituellen Dimensionen des Textes beleuchten.

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Christiane Haid, Martina Maria Sam (Hg.)

Rudolf Steiner über Goethes "Faust", Grundlagen (Band 1), Verlag am Goetheanum 2016

Rudolf Steiner setzte sich über Jahrzehnte immer neu mit der Faust-Dichtung Goethes auseinander. Faust war ihm der Repräsentant des «Menschen der neueren Zeit», der den frommen Glauben des Mittelalters hinter sich gelassen hat und in unbedingtem Erkenntnisdrang im Geiste der Neuzeit die Welt erforschen will.
Band 1 umfasst ausgewählte Texte und Vorträge Rudolf Steiners, in denen er auf grundlegende Motive der Faust-Dichtung blickt und den inneren Bogen des Gesamtwerkes herausarbeitet, der zugleich den unterschiedlichen Charakter der beiden Teile des Werkes – Faust I und Faust II – verständlich macht.

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Almut Bockemühl  

Märchen und Rosenkreuzer, Verlag am Goetheanum 2015

In den Vorträgen über Märchendichtung vom 10. Juni 1911 nannte Rudolf Steiner die mittelalterlichen Märchenerzähler «Rhapsoden». In der Tat wurden ja in alter Zeit und vielerorts bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Märchen in einer Art Sprechgesang vorgetragen. Steiner fuhr nun fort: «Woher kamen denn diese Rhapsoden? Wo hatten sie gelernt, solche Bilder vor die Menschen hinzustellen? – In denselben Tempeln hatten sie es gelernt, die wir als die Schulen der Rosenkreuzer anzusehen haben. Sie waren Schüler der Rosenkreuzer.» Diese Äußerung stellt einerseits einen wenig betrachteten und beachteten Aspekt des Rosenkreuzertums vor das innere Auge, andererseits lässt sie das Volksmärchen in einem ganz besonderen Licht erscheinen.

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Christiane Haid, Wolf-Ulrich Klünker   

Johannes-Lazarus, Die Geistselbst-Berührung des Ich, Verlag am Goetheanum 2015

Die letzte Ansprache Rudolf Steiners  bildet das Johannes-Lazarus-Vermächtnis der Anthroposophie. Rudolf Steiner wendet sich hier an eine Zukunft – und nimmt implizit eine Neuausrichtung der Anthroposophie vor. Die in diesem Band versammelten Beiträge beleuchten die Frage der Geistselbst-Berührung des Ich in unterschiedlichen Schichten und Perspektiven.

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Michael Debus  

Parsifal – Mythos des modernen Menschen, Hinführung zu Richard Wagners Bühnenweihfestspiel
Verlag am Goetheanum 2014

Parsifal, das letzte Werk Richard Wagners, nimmt in seinem musikdramatischen Schaffen eine einzigartige Stellung ein. Wagner selbst sah in ihm „die Krone all meines Schaffens“. Und zugleich war ihm schmerzlich bewusst, dass „eine Handlung, in welcher die erhabensten Mysterien des christlichen Glaubens offen in Szene gesetzt sind“, es schwer haben würde, als „Bühnenweihfestspiel“ verstanden zu werden.

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Christiane Haid 

Mythos, Traum und Imagination. Die kleinen Mythen Albert Steffens, Schwabe Verlag 2012

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Christiane Haid

Auf der Suche nach dem Menschen, Verlag am Goetheanum 2001

Die anthroposophische Jugend- und Studentenarbeit in den Jahren 1920 bis 1931 mit einem skizzenhaften Ausblick bis in die Gegenwart

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